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3 Fragen für mehr Achtsamkeit im Alltag

  • Writer: Anna Wirth
    Anna Wirth
  • May 26
  • 1 min read

Vor Kurzem habe ich mit einem Freund eine Diskussion über ein spannendes Thema geführt: Achtsamkeit. Manche haben es schon mal gehört, manche haben Bücher darüber gelesen und sogar Retreats gemacht.Wenn wir uns die Herkunft des Wortes anschauen, bedeutet „achtsam“ die Neigung zu haben, aufzupassen oder auf etwas zu achten. Und genau das – aufzupassen, was wir gerade tun – lässt sich mit drei einfachen Fragen trainieren.


Achtsamkeit kann man ganz einfach in das Leben integrieren – mit drei Fragen, die viel bewirken können:

1. Was mache ich gerade?

2. Was ist mein Ziel? Oder: Wozu?

3. Was kommt heraus?


Dazu möchte ich die Geschichte einer meiner Klientinnen erzählen. Sie kam mit dem Anliegen, die Beziehung zu ihrem 10-jährigen Sohn zu verbessern. Eines der Themen war ihre Reaktion, wenn ihr Sohn die Hausübung nicht ordentlich genug macht. Manchmal wird sie laut, schimpft, verbietet Dinge, die ihm Spaß machen – und er weint und zieht sich zurück. Diese drei Fragen waren für sie ein echter Game Changer.


Sie berichtete mir: Als sie ihren Sohn wieder anschreien wollte, nahm sie sich ein paar Sekunden Zeit und stellte sich die drei Fragen – und plötzlich war die Welt anders.


Was mache ich gerade? Ich schimpfe mit meinem Sohn, weil er die Hausübung nicht ordentlich macht. Wozu? Ich ärgere mich – aber wozu? Wird es ihm helfen, die Hausübung besser zu machen? Wahrscheinlich nicht. Heute nicht und morgen auch nicht. Was kommt heraus? Er wird traurig. Distanz entsteht zwischen uns. In vielen Jahren wird er sich an solche Momente erinnern wie an einen Albtraum. Das will ich nicht.


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Anna Wirth 

Coaching | Training | Mediation

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